Bessere Bezahlung für Zeitarbeitnehmer ab dem 01.11.

Oktober 2012
Autor: Nicole Munk


Durch Tariflohnerhöhungen und die neuen Branchenzuschläge für die Metall- und Elektro- und die chemische Industrie erhalten viele Zeitarbeitnehmer ab 01. November mehr Lohn.

Die Löhne steigen im Schnitt um deutlich mehr als 2 Prozent gemäß den beiden gültigen Tarifverträgen der Zeitarbeitsbranche. Entsprechend wird auch die allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze der Zeitarbeit von 7,89 Euro auf 8,19 Euro (West) angehoben. “Als aktives Mitglied im Arbeitgeberverband vergüten wir seit vielen Jahren mindestens nach iGZ-DGB-Tarif, oft sogar übertariflich“, so Nicole Munk, Geschäftsführerin der GMW, deren 1.200 Mitarbeiter sich ebenfalls über Lohnerhöhungen freuen dürfen.

Am 1. November treten außerdem die beiden Branchenzuschlags-Tarifverträge zur Lohnangleichung von Zeitarbeitnehmern in Betrieben der Metall- und Elektro- sowie der chemischen Industrie in Kraft. Laut diesen Einigungen wird ein Zuschlag auf die Löhne der Entgeltgruppen erhoben, die bereits seit 2010 tarifvertraglich gelten. Die erste Zuschlagsstufe greift, wenn ein Zeitarbeitnehmer mehr als sechs Wochen im gleichen Unternehmen eingesetzt ist und dann erfolgen in vier weiteren Stufen Erhöhungen nach drei, fünf, sieben und neun Monaten Einsatzdauer. Dadurch wird der Lohnunterschied zu den Stammmitarbeitern nach und nach reduziert. Außerdem wird berücksichtigt, dass Mitarbeiter, die länger beim selben Unternehmen im Einsatz sind, besser eingearbeitet und damit eher mit einem Mitarbeiter aus der Stammbelegschaft vergleichbar sind.

"Durch den stufenweisen Zuschlag sichern wir eine faire Bezahlung unserer Mitarbeiter, die ihrer Tätigkeit im Einsatzunternehmen entspricht", kommentiert Nicole Munk, GMW-Geschäftsführerin und iGZ-Regionalkreisleiterin Baden, die Tarifabschlüsse. "Gleichzeitig hoffen wir, für unsere Kundenunternehmen in Zeiten des Arbeits- und Fachkräftemangels so noch besser geeignete Mitarbeiter rekrutieren zu können." Die Einführung der Branchenzuschläge müsse aber auch für die einzelnen Einsatzunternehmen tragbar und finanzierbar sein: „Die Regelung darf nicht dazu führen, dass Zeitarbeit für die Unternehmen nicht mehr finanzierbar ist, da sie die Flexibilität in der Personalplanung brauchen.“ Außerdem biete die Zeitarbeit zahlreichen Menschen die Chance auf den Einstieg ins Berufsleben und ist mit dieser „Brückenkopffunktion“ gesellschaftlich wichtig.

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Hinweis zum Artikel: GMW heißt jetzt SYNERGIE.
Seit 2011 gehört GMW zur internationalen SYNERGIE-Gruppe und hat in 2014 auch deren Namen übernommen. Seitdem firmiert das Unternehmen als SYNERGIE Personal Deutschland GmbH. Lesen Sie hier mehr dazu.

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