GMW verzeichnet erfolgreiches Jahr 2013 trotz großer Veränderungen in der Zeitarbeitsbranche

Februar 2014
Autor: Carola Schneider


Mit einem Umsatzwachstum von 13,9 Prozent in 2013 gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die GMW Personaldienstleistungen GmbH auch in ihrem 36. Jahr bei einem Umsatz von insgesamt 36,6 Mio. Euro eine positive Geschäftsentwicklung.

GMW-Geschäftsführerin Nicole Munk mit SYNERGIE-Präsident Daniel Augereau„Wir wachsen nachhaltig und konstant“, so Nicole Munk, Geschäftsführerin des mittelständischen Unternehmens mit Stammsitz in Karlsruhe und 19 Standorten in Südwestdeutschland (rechts mit Daniel Augereau, Präsident der Muttergesellschaft SYNERGIE). „Unser Wachstum 2013 beruht einerseits darauf, dass wir zahlreiche neue Mitarbeiter einstellen konnten und damit rund 1.400 Mitarbeiter beschäftigen. Ein großer Teil des zusätzlichen Umsatzes ist aber auch direkt an unsere Mitarbeiter geflossen in Form der Ende 2012 neu eingeführten Branchenzuschläge in der Zeitarbeit.“

Im November 2012 waren zunächst die Branchenzuschläge für die Metall- und Elektro- sowie chemische Industrie in Kraft getreten, durch die Zeitarbeitnehmer zur Lohnangleichung an die Stammbelegschaft im jeweiligen Unternehmen eine stufenweise Lohnerhöhung erhalten. Im Lauf des Jahres 2013 waren sieben weitere Branchen gefolgt. Von einem größeren Nachfragerückgang wegen der Branchenzuschläge sei entgegen der Erwartungen nichts zu spüren gewesen: „Unsere Kundenunternehmen haben die Zuschläge mitgetragen, weil sie Zeitarbeit als Instrument für mehr Flexibilität oder zur Mitarbeiterrekrutierung und nicht zur Kosteneinsparung nutzen.“

Gleichzeitig warnt die GMW-Geschäftsführerin aber vor weiteren Regulierungen in der Branche: „Wir haben seit 2012 die Branchenzuschläge, wir erfüllen in der Zeitarbeit bereits heute den geplanten Mindestlohn von 8,50 Euro und wir werden von zahlreichen Behörden regelmäßig geprüft. Weitere Regulierungen – wie sie die große Koalition beispielsweise mit der Höchstüberlassungsdauer plant – sind überflüssig und würden zu erschwerten Bedingungen für unsere Mitarbeiter führen, die dann künftig bspw. nur noch maximal 18 Monate im selben Einsatzbetrieb bleiben dürften.“ Das sei z.B. bei projektbezogenen Einsätzen oder Elternzeitvertretungen über feste Zeiträume äußerst ungünstig.

Mit dem Wachstum von 13,9 Prozent trägt GMW auch 2013 überproportional zum Gesamterfolg der SYNERGIE-Gruppe bei, zu der GMW seit drei Jahren gehört. Als fünftgrößter Personaldienstleister in Europa mit Gesellschaften in 15 Ländern konnte SYNERGIE den Umsatz 2013 um 4,9 Prozent steigern. „Unsere Zugehörigkeit zu SYNERGIE als Nummer 5 in Europa ermöglicht uns vor allem im Bereich der internationalen Rekrutierung bei einem schwachen Bewerbermarkt in Deutschland neue Chancen“, so GMW-Geschäftsführerin Nicole Munk.


Hinweis zum Artikel: GMW heißt jetzt SYNERGIE.
Seit 2011 gehört GMW zur internationalen SYNERGIE-Gruppe und hat in 2014 auch deren Namen übernommen. Seitdem firmiert das Unternehmen als SYNERGIE Personal Deutschland GmbH. Lesen Sie hier mehr dazu.

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