Lohnerhöhung für Projektmitarbeiter ab 01.04.2018

April 2018
Autor: Nicole Munk


Projektmitarbeiter aller Berufsgruppen und Qualifikationen erhalten ab dem 1. April 2018 eine tarifliche Lohnerhöhung: Der "Grundlohn" erhöht sich um 2,8 Prozent (West) bzw. 4,0 Prozent (Ost). Das ergibt sich aus dem aktuellen iGZ-DGB Tarifvertrag, der seit 2017 gilt.

Nicole Munk: "Lohnerhöhung zeigt Wertschätzung für gute Arbeit"

Tariferhöhung in der Arbeitnehmerüberlassung zum 1.4.2018"Wir freuen uns, mit dieser Tariferhöhung nicht nur die steigenden Lebenshaltungskosten ausgleichen zu können, sondern vor allem die gute Arbeit der Kollegen in den Projekten auch finanziell anerkennen zu können", so SYNERGIE-Geschäftsführerin Nicole Munk. "Dass die Unternehmen, bei denen die Projektmitarbeiter tätig sind, diese Arbeit und die Flexibilität unserer Mitarbeiter bereit sind entsprechend zu entlohnen und die Tariferhöhungen mitzutragen, ist für uns ein positives Zeichen."

Im aktuellen Tarifvertrag wurde erneut eine faire Entlohnung festgelegt, die z.B. für ungelernte Mitarbeiter mit 9,49 Euro pro Stunde (West) bzw. 9,27 Euro pro Stunde weiterhin deutlich über dem aktuellen gesetzlichen Mindestlohn (8,84 Euro) liegt. Für ausgebildete Fachkräfte und im höherqualifizierten Bereich liegt die Entlohnung natürlich entsprechend deutlich höher.

Außerdem hatten sich die Tarifparteien vor allem auch auf eine Angleichung der Löhne zwischen Ost- und Westdeutschland geeinigt. Weitere Lohnerhöhungen während der Laufzeit des Tarifvertrags sind im nächsten Jahr vorgesehen.

Branchenzuschläge und equal pay: Zusätzliche attraktive Lohnbestandteile

Neben dem "Grundlohn" gibt es weitere Lohnbestandteile, die eine gute Vergütung sicherstellen: Bereits seit 2012 werden in derzeit elf Branchen die ebenfalls tariflich vereinbarten Branchenzuschläge bezahlt, die einen nach Dauer des Projektes ansteigenden Lohn ermöglichen. Außerdem gilt seit letztem Jahr das sogenannte "equal pay", also die Gleichbezahlung von Projektmitarbeitern und Stammbelegschaft nach neun bzw. 15 Monaten.

"Das Vorurteil, der Verdienst in der Arbeitnehmerüberlassung sei schlechter, ist damit längst von der Realität überholt", so Nicole Munk. "Der Verdienst orientiert sich wie in allen anderen Bereichen an Qualifikation, Beruf und Branche. Im Wettbewerb um gefragte Fachkräfte ist außerdem zwischenzeitlich neben dem Verdienst ohnehin das "Gesamtpaket" ausschlaggebend, das ein Arbeitgeber künftigen Mitarbeitern bietet."

Tarifliche Entlohnung in der Arbeitnehmerüberlassung

Tarifverträge in der ArbeitnehmerüberlassungBereits seit über 10 Jahren sind die Entgelte für Projektmitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung tariflich vereinbart. SYNERGIE wendet dabei den zwischen den DGB-Gewerkschaften und dem Arbeitgeberverband iGZ geschlossenen Tarifvertrag an.

Dieser Tarifvertrag sieht "Mindest"-Entgelte in neun verschiedenen Entgeltgruppen vor, abhängig von der Qualifikation des Mitarbeiters. Entgeltgruppe 1 gilt bspw. für ungelernte Mitarbeiter, Entgeltgruppe 9 für Mitarbeiter mit abgeschlossenem Hochschulstudium und ggf. mehrjähriger Erfahrung.

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