Messebesuch: wer viel fragt, der weiß auch viel

January 1970
Autor: Carina Ilgner


Nicht selten kostet es Überwindung, oftmals lohnt es sich dennoch:
Messen bieten eine gute Gelegenheit, einen ersten Kontakt zum (Wunsch-) Arbeitgeber herzustellen und sich dabei positiv zu hinterlegen.  Als Bewerber sollte man die Chance nutzen und dabei keine Scheu haben das Standpersonal anzusprechen.

 Das bestätigt auch Lea Gleißle (Bild rechts), Personalreferentin bei SYNERGIE: „Die Messeteilnahme zielt unsererseits darauf ab, mit potentiellen Bewerbern in Kontakt zu treten. Das heißt, wir gehen in der Erwartung dahin, Gespräche mit Kandidaten zu führen und dementsprechend auch von ihnen gezielt angesprochen zu werden. Schließlich geht es darum, sich gegenseitig kennenzulernen und einen ersten Eindruck voneinander zu bekommen.“

Es gilt das Motto: Wer viel fragt, der weiß auch viel – und zeigt dem Personaler, dass er Interesse hat. Bewerber, die viele Fragen stellen, fallen positiv auf und bleiben im Gedächtnis. Denn Bewerber, die bloß stumm nicken, wenn der Personaler spricht, gibt es viele. Außerdem: Je mehr Fragen gestellt werden, desto klarer wird auch das Bild dessen, was die Ausbildung / Stelle genau umfasst. So erhält der Bewerber einen Eindruck davon, was ihn erwartet und er kann einschätzen, inwiefern dies seinen Vorstellungen entspricht.

Fragen über Fragen

Hier beispielhaft einige Fragen, mit denen man bei Personalern punkten kann:

  • Was genau erwarten Sie von mir?
  • Wie sind tendenziell die Übernahmechancen?
  • Wie viele Auszubildende und Mitarbeiter haben Sie?
  • Welche Stationen durchlaufe ich im Laufe der Ausbildung?
  • Wie läuft bei Ihnen das Bewerbungsverfahren ab?

Vorteilhaft sind auch Fragen, die sich auf den Inhalt der Firmenhomepage beziehen. Damit signalisiert man dem Personaler, dass es sich hierbei nicht um einen Spontanbesuch am Stand handelt, sondern dass man sich bereits zu Hause im Vorfeld vorbereitet und informiert hat. Das zeugt von Organisation und guter Vorbereitung. Es zeigt, dass Sie sich schon vorher mit dem Unternehmen beschäftigt haben.      

Der erste Eindruck zählt

Die nach jedem Gespräch eingeholten Informationen sollten notiert werden. Informiert man sich an mehreren Ständen, verliert man nämlich ansonsten den Überblick. Ratsam ist es auch, nach dem Namen des Gesprächpartners zu fragen und sich diesen aufzuschreiben, um sich im Rahmen der Bewerbung auf das Gespräch am Messestand zu beziehen.

 Dass dieser Aspekt nicht unterschätzt werden darf, stellt unsere Personalreferentin Lea Gleißle klar: „Natürlich haken wir bei den Kollegen nach, wenn sie als Gesprächspartner in einer Bewerbung genannt werden. Den ersten Eindruck, den der Bewerber im Gespräch mit unserem Mitarbeiter hinterlassen hat, ist ein wichtiges Feedback für uns – er ergänzt die schriftlich vorliegenden Bewerbungsunterlagen und hat Auswirkungen auf das Gesamtbild, das heißt, er fließt mit in die Entscheidung ein.“

 

Weitere Bewerbungstipps finden Sie auf unserer Homepage.

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