"Mindestlohn" von 8,50 seit 01.01.2014 tariflich verankert in der Zeitarbeit

Januar 2014
Autor: Carola Schneider


Zum 01.01.2014 gibt es eine Erhöhung des Tariflohns in der Zeitarbeit.

iGZ-Tariftabelle 2013 / 2014Um 3,8 Prozent steigt der Tariflohn ab 01.01.2014 für Zeitarbeitnehmer gemäß dem seit 01.11.2013 gültigen Tarifvertrag. Das bedeutet bspw. für un- und angelernte Mitarbeiter in der Entgeltgruppe 1 einen Stundenlohn von 8,50 Euro. Mitarbeiter mit entsprechender Ausbildung oder Studium und ggf. Berufserfahrung verdienen entsprechend deutlich mehr.

"Damit haben wir in der Zeitarbeit bereits den von der Großen Koalition für 2017 tatsächlich angedachten "Mindestlohn" von 8,50 Euro“, so GMW-Geschäftsführerin Nicole Munk. „In Kombination mit den bereits im letzten Jahr eingeführten Branchenzuschlägen haben wir ein stimmiges Lohnmodell in der Zeitarbeit, das einerseits weiterhin einen guten Mindeststandard sichert und andererseits zur Lohnangleichung zwischen Stammbelegschaft und Zeitarbeitnehmern führt." Damit hat sich in der Zeitarbeit innerhalb von dreieinhalb Jahren (01.07.2010 bis 01.01.2014) der Lohn um insgesamt 11,85 Prozent, und damit überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Branchen, erhöht.

"Die geltenden Tarifverträge in der Zeitarbeit sichern bereits jetzt eine angemessene und faire  Bezahlung der Zeitarbeitnehmer", bekräftigt auch Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Er plädiert aber auch für eine objektive Beurteilung der Zeitarbeitsbranche durch die Politik, die durch die Forderung nach bereits tariflich geregelten Maßnahmen ein falsches Bild der Zeitarbeit vermittle: "Im Prinzip erfüllt die tarifierte Zeitarbeit bereits jetzt alle hehren Branchenziele, die nun in der Koalitionsvereinbarung von CDU/CSU-SPD stehen“, erklärte er nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen.

"Der neue Tarifvertrag mit Lohnsteigerungen ab 01.01.2014 und zwei weiteren Stufen in 2015 und 2016 zeigt unseren Mitarbeitern auch finanziell die hohe Wertschätzung für ihre Arbeit", so GMW-Geschäftsführerin Nicole Munk. "Allerdings führt sie - auch in Kombination mit den Branchenzuschlägen - zu einer deutlichen Verteuerung der Zeitarbeit. Dass unsere Kundenunternehmen dies mittragen, zeigt die Wichtigkeit der Zeitarbeit als Flexibilisierungsinstrument und ist gleichzeitig ein Beleg für die gute Arbeit unserer Mitarbeiter vor Ort."

>> Aktueller Tarifvertrag mit Tariftabellen 2013-2016

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Ihr Ansprechpartner in der GMW-Niederlassung vor Ort steht Ihnen für ein persönliches Gespräch gerne zur Verfügung.


Hinweis zum Artikel: GMW heißt jetzt SYNERGIE.
Seit 2011 gehört GMW zur internationalen SYNERGIE-Gruppe und hat in 2014 auch deren Namen übernommen. Seitdem firmiert das Unternehmen als SYNERGIE Personal Deutschland GmbH. Lesen Sie hier mehr dazu.

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