Neue Jobperspektive dank Ausbildung und Quereinstieg

Juni 2022
Autor: Nicole Munk


Sie sind unzufrieden in Job? Sie suchen eine neue Herausforderung? Damit sind Sie derzeit nicht allein: Die Unternehmensberatung EY hat mehr als 1500 Arbeitnehmer befragt und festgestellt, dass die Hälfte von ihnen Interesse an einem Jobwechsel hat. Viele möchten den Quasi-Stillstand der vergangenen zwei Jahre hinter sich lassen und sehnen sich nach einem Neustart mit interessanten Jobperspektiven.

Die Onlinestellenbörse Stepstone verzeichnet seit Jahresbeginn eine Verdopplung der Suchanfragen. Die Auswahl an offenen Stellen ist groß, wie der aktuell hohe Bedarf an Arbeits- und Fachkräften mehr als deutlich zeigt. Diesen Bedarf decken wir als Personaldienstleister für unsere Kundenunternehmen mit Lösungen in Arbeitnehmerüberlassung oder Personalvermittlung. Wir bei SYNERGIE verfolgen zwei Lösungsansätze, um unsere internen Arbeitsstellen zu besetzen:

  • Ausbildung
  • Umschulung/Quereinstieg

    Frau mit Papierbogen als Fernrohr: Neue Jobperspektive dank Ausbildung und Quereinstieg

Investition in die Zukunft: Unternehmen müssen mehr ausbilden

SYNERGIE ist seit vielen Jahren ein etablierter Ausbildungsbetrieb. Aktuell haben wir elf Ausbildungsplätze besetzt, ab Herbst sollen acht weitere Stellen dazu kommen. Wir bilden in diesen Berufen aus:

  • Kauffrau /-mann für Bürokommunikation
  • Kauffrau /-mann für Marketingkommunikation
  • Personaldienstleistungskauffrau /-mann

Auch der DIHK rät seinen Mitgliedsunternehmen, in Zukunft wieder mehr auf Auszubildende zu setzen. Eine Empfehlung, die zahlreiche Firmen bereits beherzigt haben: Denn jedes zweite Unternehmen, so der DIHK-Arbeitsmarktreport, will künftig mehr ausbilden. Im vergangenen Jahr haben sich über 500.000 junge Menschen um eine Lehrstelle beworben, 24.000 von ihnen haben keine gefunden. Gleichzeitig blieben allerdings 49.000 Ausbildungsplätze unbesetzt.

Woran das liegt? Der App-Entwickler TalentHero hat nachgefragt, wie Jugendliche Stellenangebote für Lehrstellen wahrnehmen. Das Ergebnis: Stellenanzeigen sind häufig unverständlich und wirken deshalb unglaubwürdig. Gründe dafür seien Buzzwords, Anglizismen und Fachausdrücke. Wirklich relevante Informationen über den Arbeitsort, die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Ausbildung und das Gehalt seien dagegen nur schwer zu finden. Hier ist also Nachholbedarf, um die Generation Z (geboren zwischen 1995 und 2010) zu erreichen. Dieses Problem thematisiert auch der DIHK-Arbeitsmarktreport und empfiehlt den Mitgliedsunternehmen, rechtzeitig den Kontakt zu den Schulen zu suchen.

Quereinstieg in den perfekten Job

Die aktuelle Situation ist auch eine große Chance für motivierte Quereinsteiger, sie sind zielstrebig, flexibel und lernbereit. Dies sind Eigenschaften, die in der aktuellen Arbeitsmarktsituation dringend gebraucht werden. Die Zurückhaltung der Unternehmen gegenüber Quereinsteigern ist glücklicherweise zurück gegangen.

Wir haben mit Quereinsteigern bereits gute Erfahrungen gemacht, für uns sind sie längst eine wichtige Zielgruppe. Damit sind wir kein Einzelfall, dies beweisen auch die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zusammen mit dem Portal Meinestadt.de, hierfür wurden im Herbst 2021 mehr als 2.000 Arbeitnehmer befragt: Vier von zehn Fachkräften mit abgeschlossener Berufsausbildung wechselten bereits in einen Job, für den sie nicht ausgebildet waren.

Unser Tipp für Quereinsteiger:

Bei einer Bewerbung als Quereinsteiger sollte die Motivation erkennbar sein, den Job und/oder die Branche zu wechseln.

Quelle:
https://www.ey.com/de_de/news/2021/12/ey-jobstudie-karriere-20211
https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/fachkraefte/aus-und-weiterbildung

 

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