Presseschau: So funktioniert das deutsche Jobwunder

Januar 2014
Autor: Carola Schneider


Unter diesem Titel berichtet  „Die Welt“ auf ihrer Homepage über die Zunahme der Beschäftigung dank flexibler Beschäftigungsmodelle, wie z.B. Zeitarbeit und Minijobs.

In den vergangen Jahren sind die Arbeitslosenzahlen von 5 auf zwischenzeitlich unter 3 Millionen deutlich gefallen. Dieses Beschäftigungswunder ist – laut einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit – unter anderem auf die Zunahme an flexiblen Arbeitsverhältnissen zurückzuführen, welche kritisch beäugt wird. Doch der Zuwachs an flexiblen Beschäftigungsformen verdrängt die regulären Arbeitsverhältnisse nicht, denn zwischen 2003 und 2012 stieg der Anteil an Erwerbsfähigen mit einer unbefristeten Vollzeitstelle unter allen Beschäftigten von 39 % auf 41 %. Der deutsche Arbeitsmarkt ist durch die Verbreitung flexibler Arbeitsformen flexibler und aufnahmefähiger geworden.

2002 ging nicht einmal jeder fünfte erwerbstätige Deutsche (19%) einem flexiblen Beschäftigungsverhältnis nach, wohin gegen heute schon 24 % aller Arbeitnehmer in einem solchen Beschäftigungsverhältnis arbeiten. Der Anteil der Erwerbsfähigen, die keiner Arbeit nachgehen, sank von 24 auf 19 %. Man spricht von einer erstaunlichen Stabilität der sogenannten Normalarbeitsverhältnisse, trotzdem rechnen Wissenschaftler nicht damit, dass atypische Verhältnisse in absehbarer Zeit reguläre Arbeitsverhältnisse zurückdrängen könnten.

In der Arbeitswelt müssen sich auch Vollbeschäftigte auf einen Umschwung vorbereiten und immer größere Flexibilität bei der Arbeitszeit und der Arbeitsorganisation zeigen, vor allem im Dienstleistungssektor. Daher arbeiten  z.B. immer mehr Beschäftigte am Wochenende und die Erreichbarkeit außerhalb der üblichen Arbeitszeiten nimmt stark zu. Trotzdem gehen 90 % aller Deutschen gerne zur Arbeit und äußern sich positiv.

Dieser derzeitige Erfolg auf dem deutschen Arbeitsmarkt könnte jedoch schon bald durch die Festlegung von Mindestlöhnen oder die Einschränkung flexibler Beschäftigungsverhältnisse gefährdet werden, warnt Werner Eichhorst (Direktor Europapolitik am Institut zur Zukunft der Arbeit).

Lesen Sie hier den gesamten Artikel (Die Welt, 21.01.2014).


Hinweis zum Artikel: GMW heißt jetzt SYNERGIE.
Seit 2011 gehört GMW zur internationalen SYNERGIE-Gruppe und hat in 2014 auch deren Namen übernommen. Seitdem firmiert das Unternehmen als SYNERGIE Personal Deutschland GmbH. Lesen Sie hier mehr dazu.

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