Rettet das Butterbrot - ein Aufruf zum Tag des deutschen Butterbrots

September 2019
Autor: Sophia Coveli


Ob Stulle, Bemme, Schnitte oder Bütterken- das Butterbrot ist weit verbreitet und für viele auch ein kleines Stück Kindheit. Ob morgens zum Frühstück, als schnelles Mittagessen oder abends zum  Abendbrot.  Mal herzhaft, mal süß, kaum eine Speise ist so wandelbar wie das Butterbrot. Und geschuldet dem momentanen Umdenken der Gesellschaft ist kaum eine Speise auch so in Gefahr. 

Denn vor Jahren war das klassische Butterbrot noch eine einfache Scheibe Graubrot mit einer Schicht Butter drauf. Heutzutage gibt es das Brot allein in mehrfacher Ausführung- mal Gluten frei, mal mit Chia Samen oder als Mörhren-Quinoa-Baguette. Die Butter ist längst nicht mehr die „normale“ Butter sondern Margarine, teils vegan, teils laktosefrei, ohne Palmöl oder gemischt mit Joghurt. Oder die Butter wird einfach durch Hummus, Guacamole oder Pesto ersetzt und frech kombiniert mit Avocadoscheiben, Räucherlachs, Granatapfel, Ananas, Feige, Melone, Walnüssen oder was einem sonst noch so einfällt. Mit dem klassischen Butterbrot hat das dann nichtmehr viel zu tun…

Um das klassische deutsche Butterbrot zu retten hier einmal unser Rezept:  

Für ein Knuspriges Graubrot benötigt man:

500 g

Roggenmehl

500 g

Weizenmehl

500 ml

Wasser, lauwarm

100 g

Sauerteig

1 TL

Salz

Mehl, Sauerteig und Wasser vermengen und bis zum nächsten Tag ruhen lassen. Dann das Salz hinzugeben und den Teig solange kneten, bis er glatt ist. Anschließend muss er noch einmal 1 ½ bis 2 Stunden gehen. Nun wird ein längliches oder rundes Brot daraus geformt und dessen Oberfläche eingeschnitten. Der Teig muss dann erneut aufgehen, ehe er bei mittelstarker Hitze in 1 - 1 1/2 Stunden gebacken wird. Während des Backens bestreicht man das Brot mehrere Male mit kaltem Wasser.

Für die Butter benötig man….

nur Sahne, dabei ist wichtig, dass die Sahne sehr frisch und sehr fetthaltig ist. Diese in ein verschließbares Gefäß gegeben und so lange geschüttelt, bis sich die Butter von der Buttermilch absetzt. Nun wird die Butter von der Buttermilch durch Abgießen in ein Sieb getrennt. Um auch die restliche Buttermilch zu entfernen, wird die Butter mit Eiswasser übergossen. Dann wird die Butter geknetet. Das milchige Wasser wird abgegossen. Die Butter ist „sauber“ wenn das Wasser klar ist. Das Restwasser wird mit den Händen aus der Butter gedrückt. Nun kann die Butter so genutzt oder noch mit Salz verfeinern. Aber Achtung: Die Butter muss im Kühlschrank gelagert werden.

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