Wachstum im Zeitarbeits-Markt für 2014 erwartet

Juni 2014
Autor: Carola Schneider


Nach heutiger Veröffentlichung des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk erwartet die Zeitarbeitsbranche in 2014 eine Stablisierung der Mitarbeiterzahlen und ein leichtes Umsatzwachstum.

"Für das laufende Jahr 2014 sind die Erwartungen der Top 25 positiv. Durchschnittlich rechnen die führenden Anbieter mit einem Umsatzwachstum von 8,2 Prozent“, so Hartmut Lüerßen, Partner von Lünendonk, in der heutigen Pressemitteilung. Traditionell veröffentlicht Lünendonk im Mai / Juni eine Liste der 25 größten Personaldienstleister in Deutschland und befragt diese zu Marktentwicklungen und -erwartungen.

Nicole Munk, GMW-Geschäftsführerin"Mit einem Umsatzwachstum von knapp 14 Prozent im letzten Jahr - wegen vieler neu eingestellter Zeitarbeitnehmer und aufgrund eines höheren Lohnniveaus durch die Branchenzuschläge - haben wir eine positive Entwicklung bei GMW, auch im Vergleich mit den großen Mitbewerbern unserer Branche in Deutschland", freut sich GMW-Geschäftsführerin Nicole Munk. "International sind wir als Teil der SYNERGIE-Gruppe ohnehin bereits fünftgrößter Personaldienstleister in Europa." Im letzten Jahr sei zwar der Umsatz in der deutschen Zeitarbeitsbranche insgesamt gestiegen (+ 7,2 Prozent), aber die Anzahl der beschäftigten Zeitarbeitnehmer war rückläufig.

Mit der Einführung der Branchenzuschläge, mit denen Zeitarbeitnehmer stufenweise eine Angleichung ihres Lohns an den der Stammbelegschaft erhalten, war aber ein deutlich größerer Rückgang befürchtet worden. „Gespräche mit führenden Anbietern zeigen, dass viele Kundenunternehmen die gestiegenen Kosten der Flexibilität aufgrund der Branchenzuschlagstarife und Tariferhöhungen in der Zeitarbeit in Kauf nehmen, ohne frühzeitig abzumelden“, erläutert in der Presseveröffentlichung Ali Deveci, Junior Consultant bei Lünendonk. Damit profitierten die Zeitarbeitnehmer bisher stark durch die Branchenzuschlagstarife. "Die Beurteilung von Lünendonk deckt sich mit unseren Erfahrungen", so Munk. "Unsere Kundenunternehmen schätzen zum einen die Flexibilität der Zeitarbeit und zum anderen - in Zeiten des Fachkräftemangels - die Möglichkeit, mit uns als Personalexperten geeignete Mitarbeiter für sich zu rekrutieren. Daran haben auch die Branchenzuschläge nichts geändert."

Kritisch sieht Munk, ähnlich wie ein Großteil der Befragten der Studie, zu denen auch GMW gehört, die von der Politik geplanten weiteren Restriktionen, beispielsweise eine Begrenzung der Einsatzdauer auf 18 Monate. „Aus der Marktperspektive betrachtet spricht vieles dafür, dass wenige Zeitarbeitnehmer zusätzlich von Kunden übernommen werden, aber viele Zeitarbeitnehmer Einschnitte bei ihren Verdiensten hinnehmen müssten“, analysiert auch Lüerßen von Lünendonk die möglichen Effekte.


Hinweis zum Artikel: GMW heißt jetzt SYNERGIE.
Seit 2011 gehört GMW zur internationalen SYNERGIE-Gruppe und hat in 2014 auch deren Namen übernommen. Seitdem firmiert das Unternehmen als SYNERGIE Personal Deutschland GmbH. Lesen Sie hier mehr dazu.

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