Was tun bei Kopfschmerzen im Büro - Tipps zum Weltkopfschmerztag

September 2019
Autor: Sophia Coveli


Wer kennt es nicht: nach einem anstrengenden Meeting, einem stressigen Vormittag oder einem Wetterumschwung brummt einem schon mal der Schädel. Was aber tun, wenn aus dem leichten Brummen ein stechender oder pochender Kopfschmerz wird? Wir geben, passend zum Weltkopfschmerztag am 05.09. hilfreiche Tipps.


Neben Rückenschmerzen zählen Kopfschmerzen zu einem der häufigsten Leiden in Deutschland. Schätzungsweise leiden zwischen 50 und 55 Millionen der Deutschen an chronischen oder unregelmäßigen Kopfschmerzen. Zu unterscheiden ist dabei zwischen primären und sekundären Kopfschmerzen. Unter primären Kopfschmerzen zählen beispielsweise Migräne oder so genannte Spannungskopfschmerzen. Sekundäre Kopfschmerzen sind keine eigenständigen  Krankheiten, sondern Begleiterscheinungen von anderen Erkrankungen wie zum Beispiel bei einer Grippe.

Auslöser von primären Kopfschmerzen sind sehr vielseitig. Besonders im Büro spielen Aspekte wie Stress oder ständiger Lärm eine entscheidende Rolle.

Viele bedenken nicht, dass der Körper nicht dazu ausgerichtet ist den ganzen Tag zu sitzen. Durch das lange Sitzen verspannen sich Nacken- und Rückenmuskulatur und es kommt zum Schmerz. Wenn im Büro dann noch stickige Luft oder grelles Licht ist, wird die Arbeit nahezu unmöglich.

Kopfschmerzen vorbeugen, was tun?

Wie Oma früher schon immer gesagt hat: Viel trinken ist das A und O! Denn Flüssigkeitsmangel ist einer der Hauptgründe für Kopfschmerzen. Etwa 2- 3 Liter (und damit meinen wir nicht Kaffee, Cola und Co.)  sollte man am Tag trinken, um dem Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung zu stellen und Kopfschmerzen vorzubeugen. Neben Flüssigkeit braucht das Gehirn, gerade wenn es konzentriert arbeitet, viel Sauerstoff, weshalb man (auch im Winter!) immer gut durchlüften sollte. Um Verspannungen in Nacken oder Schulter vorzubeugen sollte man sich öfters bewegen. Dabei hilft es bereits, wenn man einen Drucker benutzt, der nicht in „greifbarer“ Nähe ist oder zum Kollegen über den Flur läuft anstatt ihn anzurufen. Auch ein Spaziergang in der Mittagspause kann helfen.

 

Doch was hilft, wenn der Schmerz schon da ist?

Klar die schnellste Hilfe ist die Schmerztablette. Diese löst das Problem allerdings nur kurzfristig und ist auf Dauer auch nicht die gesündeste Lösung. Meist wird man die Kopfschmerzen auch ohne Schmerzmittel mit einfachen Tricks wieder los. Merkt man zum Beispiel, dass die Augen anfangen müde zu werden oder leicht zu brennen, hilft es auf einen Punkt zu schauen, der in einiger Entfernung liegt, um das Auge (und somit auch den Kopf) zu entspannen. Um die Nacken- und Schultermuskulatur zu entlasten helfen folgende Übungen:

Übung 1: Überkreuzen Sie die Hände am Hinterkopf und drücken Sie Ihren Kopf nach hinten, die Hände sollten dabei leicht gegen den Kopf drücken. Halten Sie diese Position für 60 Sekunden und senken Sie anschließend den Kopf langsam auf die Brust herunter.

Übung 2:  Lassen Sie die Schultern in langsamen Bewegungen 15-mal nach vorn und 15-mal nach hinten kreisen. Achten Sie hierbei darauf, aus den Schulterblättern zu kreisen.

Übung 3:  Um gezielt den Nacken zu lockern sollten Sie den Kopf langsam nach links drehen, kurz halten, in die Ausgangslage zurückdrehen, den Kopf anschließend nach rechts drehen und ebenfalls kurz halten.

Und wenn die Kopfschmerzen nach all dem nicht auszuhalten sind sollte man am besten nach Hause gehen und sich ausruhen, die Kollegen werden es schon verstehen… Und falls nicht finden wir gemeinsam mit Ihnen Ihren neuen Job und das ganz entspannt und garantiert ohne Kopfschmerzen!

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