Zweiter Abschluss zu Branchenzuschlägen mit ver.di

Februar 2013
Autor: Carola Schneider


Auch für die gewerblichen Zeitarbeitnehmer in der Druckindustrie konnte mit ver.di jetzt ein Tarifabschluss verhandelt werden.

Am 21. Februar einigten sich die Arbeitgeberverbände der Zeitarbeit, iGZ und BAP, mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf einen weiteren Branchenzuschlagstarif-vertrag, diesmal für die Druckindustrie. Bereits Mitte Dezember hatten sich die Parteien über einen Tarifvertrag für Zeitarbeitnehmer in der Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie verständigt. Bei diesem war vor zehn Tagen die Erklärungsfrist abgelaufen, so dass er wie vereinbart zum 01.05. in Kraft treten kann.

Die neue Vereinbarung für die Druckindustrie soll ab dem 1. Juli gültig werden.* Zeitarbeitnehmer, die als gewerbliche Beschäftigte in der Druckindustrie eingesetzt werden, erhalten ab diesem Datum je nach Dauer des Einsatzes stufenweise mehr Lohn, um eine Lohnangleichung an die Stammbelegschaft zu erreichen. Es besteht vor allem bei den geringeren Lohngruppen ein Unterschied zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammmitarbeitern, so dass Branchenzuschläge bei den Entgeltstufen 1 bis 5 fällig werden. Die erste Stufe mit einer 8%-igen Erhöhung tritt dabei - wie beim anderen ver.di-Abschluss auch - bereits nach 4 Wochen in Kraft. Die weiteren vier Stufen setzen nach 3, 5, 7 und 9 Monaten Einsatzdauer ein. Bei gewerblichen Zeitarbeitnehmern, die in der Druckindustrie eingesetzt sind und eine Eingruppierung in EG 6 oder höher haben, fallen keine Branchenzuschläge an. "Als aktives Mitglied im iGZ stehen wir für faire Löhne und eine gute Bezahlung unserer Mitarbeiter", so GMW-Geschäftsführerin Nicole Munk. "Daher befürworten wir die differenzierte Betrachtung der einzelnen Branchen und Qualifikationen, auch wenn dies zu einem hohen organisatorischen Aufwand bei uns intern führt."

Nicole Munk begrüßt ebenfalls die lange Laufzeit auch des neuen Tarifabschlusses bis 2017. Damit sei allen Beteiligten, aber insbesondere auch den Kundenunternehmen aus den jeweiligen Branchen, Planungssicherheit gegeben. „Der Abschluss für die Druckindustrie demonstriert erneut, dass die Tarifvertragsparteien auf dem besten Wege sind, langfristig einvernehmliche Lösungen für die Zeitarbeitsbranche zu finden“, begrüßte der stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende Holger Piening das Verhandlungsergebnis für die Druckindustrie.

>> Detaillierte Informationen erhalten Unternehmen aus der Druckindustrie hier online oder direkt bei Ihrer GMW-Niederlassung.

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Die Erklärungsfrist für den Tarifvertrag endet am 15.03.2013. Danach wird der TV bindend für alle Parteien.

 


Hinweis zum Artikel: GMW heißt jetzt SYNERGIE.
Seit 2011 gehört GMW zur internationalen SYNERGIE-Gruppe und hat in 2014 auch deren Namen übernommen. Seitdem firmiert das Unternehmen als SYNERGIE Personal Deutschland GmbH. Lesen Sie hier mehr dazu.

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