11.000 Kilometer für einen gelungenen Quereinstieg bei SYNERGIE

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Der Deutsch-Argentinier Richard Schaub verlässt mit seiner siebenköpfigen Familie Südamerika und nutzt die Chance für einen beruflichen Quereinstieg bei SYNERGIE – ein Neuanfang für ihn und seine Familie.

Richard Schaub, Sie haben sich im Sommer 2021 bei SYNERGIE beworben. Damals lebten Sie mit Ihrer Familie noch in Cordoba, Argentinien. Wie kam es dazu, dass Sie sich als Kandidat für eine Arbeitsstelle meldeten, die mehr als 11.000 Kilometer entfernt war?

Die Wirtschaft Argentiniens hat sehr stark unter der Corona-Pandemie gelitten. Meine Familie und ich haben die Auswirkungen direkt gespürt. Die Pizzeria, in der ich arbeitete, blieb wie alle anderen gastronomischen Betriebe monatelang geschlossen. Es gab keine staatlichen Hilfen für die Mitarbeitenden so wie hier in Deutschland. Wir mussten von unseren Ersparnissen leben.

Die schwierigen Pandemiejahre haben Sie in Ihrem Entschluss bekräftigt, einen Neustart zu wagen?

Ja, das ist richtig. So ging es einfach nicht mehr weiter.

Hohe Arbeitslosigkeit und steigende Inflation in Südamerika

Laut aktuellen Angaben der UN lebt fast die Hälfte der argentinischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Arbeitslosigkeit und Inflation steigen, betroffen sind vor allem die Jugendlichen, ein Viertel der jungen Menschen suchen vergeblich einen Job.

Argentinien ist nicht nur arm, sondern auch ein gefährliches, kriminelles Land – und bietet meinen Kindern derzeit wenig Perspektiven. Das wollte ich ihnen nicht zumuten. Ich suchte Sicherheit für mich und meine Familie.

Weshalb Deutschland?

Ich wurde in Deutschland geboren, ich habe deutsche und argentinische Wurzeln. Doch aufgewachsen bin ich in Cordoba. Anfang der 90er Jahre lebte und arbeitete ich ein paar Jahre in der Nähe von Stuttgart zusammen mit meiner ersten Frau und den drei ältesten Kindern. Mein Vater lebte hier in dieser Gegend.

Wie läuft eine Bewerbung von Argentinien aus in Deutschland?

Das war recht einfach, ich schaute regelmäßig auf den deutschen Stellenportalen nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Dabei fiel mir die Annonce von SYNERGIE auf, die einen Mitarbeiter für die Produktion suchten. Quereinsteiger seien willkommen. Hier sah ich meine Chance und bewarb mich: Nach dem Vorstellungsgespräch via Telefon bekam ich das erhoffte Jobangebot. Ich konnte im Oktober 2021 als Linienarbeiter in einem mittelständischen Betrieb beginnen. Das macht mir sehr viel Spaß.

Jobfinder

Dank Quereinstieg Job-Perspektive erfolgreich genutzt

Sie leben seit dem vergangenen Herbst zusammen mit Ihrer Frau und Ihren fünf Kindern in Bruchsal.

Trotz der großen Vorfreude von uns allen war der Anfang sehr anstrengend. Es dauerte etwas, bis wir eine passende Wohnung finden konnten. In den ersten Wochen lebten wir im Hotel. Wir haben sehr viel Unterstützung bekommen, auch von meinen Ansprechpartnern bei SYNERGIE. Und dank der Hilfe so vieler Menschen wird es täglich einfacher.

SYNERGIE hat u.a. dafür gesorgt, dass ich im Schichtmodell in der Nähe meines Wohnortes arbeiten kann, damit ich mehr Zeit für die Familienorganisation habe. Denn bisher spreche nur ich die deutsche Sprache fließend.

Wie geht es Ihrer Familie in der neuen Heimat?

Margarita, meine Frau, arbeitet in einem Hotel, die drei großen Kinder befinden sich in der letzten Phase der Schulausbildung, sie lernen die Sprache und haben erste berufliche Pläne. Die beiden Jüngsten sind in einer KiTa untergebracht, in der sie sich wohl fühlen.

Aktuell sind die Job-Chancen für Quereinsteiger (w/m/d) so groß wie wohl noch nie. Wir von SYNERGIE helfen dabei, dass es mit dem Quereinstieg gut funktioniert.

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