So funktioniert gute Zeitarbeit!

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Die Auftragsbücher der deutschen Wirtschaft sind voll wie nie zuvor. Laut ifo-Institut wird es mindestens 4,5 Monate dauern, die Auftragsbestände abzubauen. Das ist ein Höchststand, den es zuvor noch nie gab. Das ifo-Institut ermittelt diese Daten seit 1969. Doch trotz der guten Auftragslage, vor allem in der Automobilindustrie und im Maschinenbau, stehen die Unternehmen weiterhin vor großen Hürden. Vor allem die aktuell hohen Corona-Ausfälle lassen sich mit einer eh schon dünnen Personaldecke kaum kompensieren.

Damit Produktion und Vertrieb nicht stocken, ist die Zeitarbeit das Mittel der Wahl. Ob Auftragsspitze oder Personalausfall, in herausfordernden Situationen gilt sie als eine flexible Personallösung. Die Unternehmen wünschen sich motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einer geringen Fluktuation. Doch auch in der Zeitarbeit herrscht bereits ein enormer Engpass an Kandidatinnen und Kandidaten. Die Nachfrage ist groß, wie auch die aktuellen Stellenangebote bei SYNERGIE zeigen.

Höhere Löhne in der Zeitarbeit

Der hohe Bedarf in Verbindung mit dem Kandidatenmangel führt zu höheren Löhnen für die Zeitarbeitnehmer und Zeitarbeitnehmerinnen. Kundenunternehmen zahlen inzwischen schon für einfache Qualifikationen deutlich mehr als die Tariflöhne der Zeitarbeitsbranche. Selbst in der Logistik, bekannt für ein eher niedriges Lohnniveau, werden Stundenlöhne von bis zu 14 Euro und mehr gezahlt. Übrigens: In der Zeitarbeit liegt der Einstiegstarif schon lange oberhalb des gesetzlichen Mindestlohns, und das wird auch so bleiben.
Wie schaffen es Personaldienstleister in einem leergefegten Arbeitsmarkt trotzdem gute Projektmitarbeiter zu rekrutieren und zuverlässig zum Einsatz zu bringen?

Gute Betreuung der Kandidaten

Es ist nicht die Rekrutierung der geeigneten Kandidaten allein, neben guten Löhnen braucht es eine gute Betreuung der Zeitarbeitnehmer und Zeitarbeitnehmerinnen. Qualitätsdienstleister investieren in gutes Onboarding, organisieren Fahrdienste, stellen Arbeitskleidung bereit, kümmern sich um Sicherheitsunterweisungen und arbeitsrelevante Zertifikate, setzen die Corona-Maßnahmen der Kunden um und noch vieles mehr. All das gibt es nicht zum Nulltarif.

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Das empfehlen wir unseren Kundenunternehmen

Wir empfehlen unseren Kunden von Beginn an, mit realistischen Löhnen in die Rekrutierung zu starten. Ansonsten geht wertvolle Zeit verloren, weil keine Kandidaten und Kandidatinnen gefunden werden. Auf diese Weise reduziert sich das Risiko, durch zu hohe Fluktuation den Projektablauf zu gefährden.
Gelingt diese Balance, profitiert das Kundenunternehmen durch weniger Fehlzeiten, schnellere Einarbeitung der Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer, höhere Produktivität und bessere Leistung. Dies garantiert störungsfreie Produktionsabläufe, damit die vollen Auftragsbücher fristgerecht abgearbeitet werden können.

Quelle: https://www.ifo.de/node/67955

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