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Alles Wissenswerte über die Montage: Branchen und Jobs

Als Montage (in Zusammenhang mit der Produktion) wird der planmäßige Zusammenbau von Bauteilen hin zum fertigen Enderzeugnis bezeichnet. Der Montageprozess wird hierbei aus den Teiloperationen Fügen, Handhaben, Prüfen und Justieren gebildet.

Die Montage kann je nach Fertigungsschritt in Vormontage, Teilmontage und Endmontage gegliedert werden. So wie die einzelnen Teile zu einem montierten Objekt zusammengebaut werden, können sie meist auch wieder demontiert werden. Dann wird von Demontage gesprochen, was für die Instandhaltung, Reparatur, Entsorgung bzw. dem Recycling von besonderer Relevanz ist.

In welchen Branchen finden Montagearbeiten statt?

Die Montage findet in unterschiedlichen Branchen Anwendung. Hauptsächlich erfolgt die Montage im produzierenden Gewerbe, wie z.B. im Maschinen-, Werkzeug- oder Fahrzeugbau, in der Elektronikindustrie, der Medizintechnik, aber auch in der Energieversorgung oder der Umzugsbranche beim Möbelaufbau.

Besonders die Automobilindustrie hat sich derweil zu einer hochautomatisierten Montageindustrie entwickelt, in der bereits vormontierte Baugruppen auf einer Montagelinie nur noch eingebaut werden müssen.

Welche Jobs gibt es in der Montage?

In der Montage gibt es aufgrund der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten vielfältige Jobmöglichkeiten. So werden beispielsweise Monteure, Montagemechaniker, Montagehelfer in der Produktion und Montageleiter benötigt. Während der Montageleiter für die Planung, Abstimmung und Ausführung von Montagearbeiten verantwortlich ist, führt der Montagehelfer einfachere, zuarbeitende Tätigkeiten aus.

Der Montagemechaniker wie auch der Anlagenmonteur installiert Maschinen und Fertigungsanlagen. Je nach Spezialisierung bestimmter Gebiete gibt es unterschiedliche Berufsbezeichnungen wie z.B. Trockenbaumonteur, Fassadenmonteur, Kabelmonteur oder Kundendienstmonteur.

Arbeiten auf Montage

Der Begriff Montage wird umgangssprachlich auch dafür verwendet, wenn Handwerker „auf Montage gehen“. In diesem Sinn führen Handwerker oder Monteure eine berufliche Auswärtstätigkeit durch, indem sie zeitweilig nicht in ihrer ersten Tätigkeitsstätte (der betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers), sondern in einer Dritten, z.B. einem Kundenbetrieb arbeiten. Die Montage kann sich hierbei über einen längeren Zeitraum erstrecken, in dem der Mitarbeiter nicht zur ersten Tätigkeitsstätte oder seiner Wohnung zurückkehrt, sondern in Pensionen übernachtet. Es sind durchaus auch Auslandseinsätze üblich. Häufig sucht der Mitarbeiter während eines Montagezeitraums mehrere Standorte auf, bei denen er seine Arbeit ausführt. Während der Zeit auf Montage erhält der Mitarbeiter eine Verpflegungspauschale von seinem Arbeitgeber bzw. kann er die Reisekosten (Fahrt-, Übernachtungskosten und Verpflegungsmehraufwand) steuerlich geltend machen.

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