Mitarbeiter als Talentscouts: Rekrutierung durch Mitarbeiterempfehlungen

February 2016
Autor: Carola Schneider


Bring Freu(n)de ins Berufsleben - Weiterempfehlung96% unserer Mitarbeiter würden uns weiter empfehlen, so eine Umfrage aus 2015 unter allen SYNERGIE Mitarbeitern. Tun Sie es denn auch? Und bringt das tatsächlich etwas in der Rekrutierung?

Mitarbeiter-Empfehlungs-Programme (MEP) sind bei Personalern seit Jahren in aller Munde. Viele Studien der letzten Jahre weisen Sie als effizientestes Mittel der Rekrutierung aus. Eine Studie des IAB kommt zum Beispiel zu dem Schluss: "Neueinstellungen gelingen am besten über persönliche Kontakte." Die repräsentative Studie unter 15.000 Betrieben mit 3,6 Millionen Neueinstellungen ergab, dass knapp ein Viertel der Einstellungen über die Nutzung eigener Kontakte des Recruiters oder die der Mitarbeiter, sprich Empfehlungen, erfolgt: damit ist das der erfolgreichste Suchweg. Berücksichtigt man tatsächlich nur diejenigen Neueinstellungen, bei denen überhaupt auf Mitarbeiterempfehlungen gesetzt und dieser Rekrutierungsweg genutzt wurde, haben die persönlichen Kontakte mit knapp zwei Dritteln Anteil an erfolgreichen Stellenbesetzungen die beste Quote (übrigens eng gefolgt von den Inseraten und von der Suche über Zeitarbeitnehmer mit 50 Prozent Erfolgsquote!).

Es gilt also das Prinzip: „Gute Leute kennen gute Leute.“ Das stellt Professor Armin Trost von der HFU Business School Furtwangen fest. Und viele Unternehmen unterschätzen dieses Potenzial immer noch. Nur 53 Prozent der von ihm in 2011 befragten Unternehmen verfügen über ein etabliertes Mitarbeiterempfehlungsprogramm – und damit ist nicht zwingend die Auszahlung einer (hohen) Prämie für erfolgreiche Empfehlungen gemeint.

Tatsächlich führt ein gutes Mitarbeiterempfehlungsprogramm nicht nur zu entsprechenden Neueinstellungen, sondern reduziert auch den Aufwand durch erneute Personalsuche nach der Probezeit wegen Fehlbesetzungen. „Die Empfehlung ist bereits eine gute Vorauswahl“, weiß SYNERGIE-Personalleiter Michael Haitz. „Empfohlen werden nur Kandidaten, die der Mitarbeiter selbst persönlich und fachlich überzeugend findet; schließlich wirkt sich die Empfehlung und erst recht Einstellung eines durch ihn empfohlenen Kandidaten auf seine eigene Reputation aus.“

Bring Freu(n)de ins Berufsleben - WeiterempfehlungWas macht aber ein gutes Mitarbeiterempfehlungsprogramm aus?

  • Es ist transparent und die Abläufe, ggf. Prämien etc. sind den Mitarbeitern bekannt.
  • Es wird regelmäßig bei den Mitarbeitern beworben.
  • Es gibt einen definierten Ansprechpartner für Fragen.
  • Es gibt einen festgelegten Ablauf, wie (schnell) auf Empfehlungen reagiert wird, so dass diese nicht „ins Leere laufen".
  • Offene Stellen sind den Mitarbeitern bekannt und werden regelmäßig beworben.

Und wie sieht das bei SYNERGIE aus?
Knapp 20 Prozent der insgesamt rund 2.000 neu eingestellten bzw. vermittelten Bewerber in 2015 ergaben sich aus persönlichen Empfehlungen. Bei SYNERGIE werden die Headhunter also nicht nur im Kundenauftrag in der Personalberatung aktiv, sondern sitzen auch im eigenen Haus und beteiligen sich aktiv am „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“-Programm.

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